Verfasst von: Alexander | September 2, 2009

Nägel mit Köpfen

Kurz und bündig:

- Piraten

- Bü 90 die Grünen

- Tierschutzpartei

Fertig. Bessere Alternativen gibt es hier nicht. Wem es nicht passt, passt es eben nicht. Meine Wahl. Tut euch keinen Zwang an und lacht mich aus.

Verhöhnt mich als langhaarigen, Norwegerpullover tragenden Froschstreichler, ihr habt ja keine Ahnung. (auch wenn der letzte Punkt stimmt…)

Eigentlich habe ich der Demokratie abgeschworen, aber wer nicht wählt, soll sich auch nicht über „Die da Oben“ beklagen, sondern seinen Pass abgeben und wie Öff- Öff im Wald leben. (Dann wären die Wälder schon überfüllt)

 

Wie ich diese bestialischen Chimären von Kurzeinträgen hasse. Entweder sind meine Beiträge hier winzig oder gigantisch, wie eines meiner Körperteile. Ein gesundes Mittelmaß gibt es nicht…

Verfasst von: Alexander | August 25, 2009

Projekt Phoenix

Der Phoenix ist laut antiker Mythologie ein mystischer Feuervogel, der wenn er stirbt in Flammen aufgeht und aus seiner eigenen Asche reinkarniert wird.

Das dürfte bekannt sein.

Mir jedenfalls ist bekannt, dass es mit mir seit 2 Jahren rasant bergab geht, in jeglicher Hinsicht.

Tut meine Bloggerei über persöhnliche Dinge als Wichtigmacherei/Kampf um Aufmerksamkeit ab, ich könnte ja auch etwas Anderes schreiben, aber dazu habe ich keine Lust weil meistens sowieso nur minderwertiger, unlustiger Quark herauskommt.

Wie kann diese Talfahrt beendet werden, auf dass ich ein lebenswertes Leben führe ?

Hier die wichtigsten Aufgaben, die „erledigt“ werden wollen; unterteilt in zeitliche Abschnitte:

1. Die Entfernung des Fremdkörpers im Inneren der Schulter muss überlebt werden; die Genesung ist erfolgreich zu absolvieren

Hierauf habe ich keinen Einfluss. Ich vertraue eben mal blind der westlichen Medizin. Ist es überstanden, habe ich schon einmal ein gutes Startkapital: Meine körperliche Erscheinung hat sich einen großen Schritt in Richtung Normalität bewegt.

Die Phase der Genesung wird womöglich das restliche Jahr 2009 in Anspruch nehmen (eventuell auch weniger dank meiner hervorragenden, ja fast schon einzigartigen Wundheilung)

 

2. Arbeitssuche

Irgendwas! Einfach irgendwas! Am Besten natürlich in „meinem Bereich“ (das was ich gelernt habe) andere eventuelle Alternativen sind noch abzuwägen (Logopäde? Behindertenbetreuer?) aber nicht auszuschliessen. KEINE EXPERIMENTE MIT STUDIENGÄNGEN MEHR! Leb wohl großer Traum Biostudium, lebe wohl. Ich könnte ja das Abitur in einer einjährigen Schule nachholen, nur wär mein Schnitt dann so entsetzlich, dass mich niemand der bei Verstand ist nehmen würde.

Lächerlich-Fachhochschulreife, der Lappen ist zu nix gut. Hätte der Herr vom Abfallkalender vielleicht Lust, seinen Wildschweinkopf oder auch nur eine alte Semmel oder ähnliches gegen den Wisch einzutauschen? Ach ne, ich würde das Manuskript sogar verschenken. Als Scheisshauspapier ist es nämlich leider zu rau.

 

2.5 (Irgendwann dazwischen) Body- Forming

In den letzten 2 Jahren ist mein ehemaliges Gewicht verloren gegangen. Mittlerweile ist wieder viel dort angelangt, wo es nicht sein sollte. Gründe? Ich mach einfach nichts mehr, früher bin ich fast jeden Tag nach 19 Uhr mit dem Fahrrad durch die Gegend gerast; dieses Jahr hab ich das vielleicht 4 mal gemacht. Es ist nicht so, dass ich jetzt wieder so schlimm aussehe wie als Kind (OMG) oder wie Iron Cally. Aber ich bin einfach nicht zufrieden mit mir. Da geht mehr.

Ich denke, gegen meine Ernährung kann man nichts sagen, wenn man von Ausrutschern an Weihnachten und Ostern absieht. Aber ich gehöre eben zu der Gruppe von Stoffwechslern, welche sobald sie nichts mehr für sich tut wieder rapide zunimmt, das Gewicht ab einem bestimmten Punkt aber hält.

Damals habe ich extrem gehungert, an manchen Tagen habe ich nur ein Käsebrot zu Abend und einen Orangensaft morgends zu mir genommen. Dies hat zum Erfolg geführt, aber nur kurzfristig, und heute muss ich sagen, dass es der falsche Weg war.

Lieber in Maßen abnehmen und das Gewicht halten, als eine derartige Essstörung zu entwickeln. Aber damals war ich sowieso nicht ansprechbar.

 

3. Zwischenmenschliches

Die ersten beiden Punkte  sind relativ einfach zu meistern. Umso schwieriger, ja vielleicht sogar nahezu unmöglich wird das Aufbauen eines Freundeskreies oder einer ähnlichen Struktur.

Wie erschafft man sich Derartiges aus dem Nichts? Ich habe keine Ahnung. Irgendwelche Leute aus dem Internet kann ich wohl vergessen, wer weiss wer da dahinter steckt. Und wo sollen dann im RL welche herkommen? In dieser Stadt: Nein. Vielleicht erinnert man sich – ich bin zu faul, das zu verlinken – noch an die Schilderung meiner Erlebnisse, als ich das erste Mal (alleine) um die Häuser meiner Heimatstadt gezogen bin. Wenn ich mich recht entsinne, hab ich die örtlichen Locations damals mit der Bar aus „Krieg der Sterne“ verglichen. Einmal und nie wieder.

In den Ortschaften rund um meine „Stadt“ sieht es nicht unbedingt besser aus. Ausserdem latschen mir da zu viele „Feinde“ (ich hasse dieses Wort; erinnert mich an die Jamba-Werbung mit dem Satelliten – Gedöns: „FINDE HERAUS WO SICH DEINE FEINDE GERADE AUFHALTEN!“ Wer hat heute denn bitte noch Feinde?! Wie armselig ist dass denn?! Sind wir im wilden Westen oder wie?) umher: Die netten Leute aus der Realschule. Im berühmt – berüchtigten Beitrag „Flashback“ habe ich meine Erlebnisse mit den Kerlchen ja schon geschildert.

Treffe ich heute einen von denen, gibt es meist 3 Möglichkeiten:

1. Ich ignoriere sie bzw. die erkennen mich nicht, oder sie glotzen zwar wie Fritz der Goldfisch aber sagen nix.

2. Die grüßen mich scheinheilig, ich grüß nicht zurück; sprechen sie mich an, verstelle ich meine Stimme und gebe vor sie nicht zu kennen (Ich mach das!)

3. Ich bin so debil und lass mich in ein Gespräch verwickeln. Die scheinheilige Brut fragt dann meist „Wie gehts dir?“ Ich könnte ihnen ja sagen was sie hören wollen, aber ich lüg sie an: „Ach, mir? Mir gehts Spitze! Super Job, eigene Wohnung, alles Bestens!“ Das blöde Gesicht von denen ist alles Gold der Welt wert, schliesslich haben sie ja was Anderes erwartet.

Noch ein Problemchen: Die Welt ist ein Dorf. Die Leute aus der Rütli Realschule kennen hier im Umkreis wirklich JEDEN. Aber wirklich jeden. Und somit auch mich. Und da diese Menschen ganz bestimmt, aufgrund ihres und auch meinem (Ich geb das offen zu, ich hab mich blöd benommen, aber was blieb mir übrig!?) Verhalten eine klare Meinung von mir haben, und mich irgendwo zwischen Robert Steinhäuser und Andy aus Little Britain einordnen, ist das ein großes Problem.

So, welche Möglichkeiten bleiben noch?

Vielleich sich bei den Kameraden aus der Grundschule/dem Gymnasium/ dem BK wieder melden: Scheidet aus. Es wirkt äusserst seltsam, wenn man nach Jahren der Funkstille einfach wieder auftaucht; so als führe man was im Schilde.

Ausserdem: Die haben alle ihr eigenes Leben, ihre Partner, ihren eigenen Freundeskreis. Da kommt man sich schnell vor wie das fünfte Rad am Wagen. Ausserdem sind die meisten weg, in alle Winde zerstreut, irgendwo eben.

Somit sind die Möglichkeiten sehr eingeschränkt, bzw. es gibt gar keine.

Und ohne Freundeskreis ist an Punkt 4 gar nicht zu denken.

 

4.  Beziehung

Eine Zeit lang hat es gut geklappt, sich mit irgendwelchem Quatsch (vor allem Medien) abzulenken.

Mittlerweile klappt das nicht mehr so gut. Der Stachel sitzt tief, hat aber all die Jahre nur hin und wieder Beschwerden verursacht. Jetzt hat er sich entzündet und brennt wie Feuer.

Ich bin aufgewacht, und mir ist klar, in welcher Grube ich sitze.

Wirklich viel getan hat sich nicht gerade. Mein letzter Kontakt mit gleichaltrigen Damen ist Jahre her, und es handelte sich nicht um OdBs (OdB = Objekt der Begierde) sondern um gewöhnliche Klassenkameradinnen.

Mittlerweile bin ich selbstbewusster, offener und „lauter“ geworden, nicht nur gegenüber Frauen sondern allgemein.

Ich hatte kurze Zeit mal einen recht heftigen Frauenhass - davor war ich Feminist – auch er wurde überwunden. Frauen sind weder Götter noch Dämonen, sie sind weder bessere noch schlechtere Menschen als Männer. Allgemein hat sich meine misanthropische Einstellung etwas gebessert. Vielleicht weil ich lange nichts mehr mit Menschen zu tun hatte? Möglich.

Klar, sie vernichten ihren eigenen Planeten, ihre Mitlebewesen, sich selber, machen nicht mal vor dem eigenen Nachwuchs halt und manche von ihnen haben mich behandelt wie Dreck. Aber das alle so sind? Kann ich irgendwie nicht glauben. Vielleicht bin ich einfach wieder zu naiv, zu „nett“ geworden, immer noch misstraue ich allem und jeden, aber ein Fünkechen Gutes wird ja wohl in jedem stecken, oder?

Nur zu dumm, dass ich dies Alles nicht in die Tat umsetzen kann. Wie ich sagte, ohne Freundeskreis geht gar nichts.

Durch Dissen, Bars und andere oberflächliche Einrichtugen möchte ich weder einen Freundeskreis noch eine potentielle Partnerin kennen lernen.

Auch die beliebten sozialen Netzwerke und Kontaktbörsen im Internet sind mir unheimlich. Das ist der reinste Markplatz. Ich kenne zwar niemanden, der seinen Partner über das Netz gefunden hat, daher bin ich recht vorsichtig mit meinen Urteilen- aber für mich ist das nichts, das Ganze hat etwas Unnatürliches, etwas Kaltes, Emotionsloses – da helfen auch noch so putzige Smileys nichts. Und im Grunde ist es nichts Anderes als die virtuelle Version einer Disco.

Wahrscheinlich habe ich mir auch dauernd die Falschen OdB´s ausgesucht, und das auch noch zu schnell und unüberlegt. Heute würde mich an meinen ehemaligen Angebeteten nicht mehr viel reizen- ich meine es nicht persöhnlich. Aber inzwischen hat sich mein Schema stark vergrößert. Die Ansprüche die ich an das Äussere stelle sind sehr wohl erfüllbar, an einem belebten Tag in der Stuttgarter Innenstadt könnte ich viele Kandidatinnen finden, aber meine Ansprüche an die Inneren Werte wie Liebe, Treue, Intelligenz, Freundlichkeit etc. sind vermutlich für die heutige Zeit zu hoch. Oh ich konservatives Arschloch.

Und es ist eben so, dass mich sowohl ein perfekter Körper ohne innere Werte ebenso abschreckt wie eine nette, freundliche, aber eben langweilig aussehende Frau. Ist doch eigentlich mein gutes Recht, mir den Partner herauszusuchen, der mir gefällt, oder?

Zusammenfassend: Ohne Freundeskreis geht nichts, es gäbe andere Möglichkeiten, diese wären jedoch die absolute Ausnahme. Und ich will es nicht wieder überstürzen und mir dadurch alles versauen.

Zum Schluss dieses leidigen Themas noch eine kleine Auswahl meiner Lieblingssprüche, die meist von Nicht-ABs kommen, angeblich helfen/trösten sollen aber alles noch viel schlimmer machen:

„Suche nicht, lass dich finden! Lass dir Zeit!“

Klar. Schliesslich klopfen jeden Tag mindestens 3-4 Ladys an meine Tür, die mich kennen lernen wollen. Und dann lassen wir uns mal Zeit. Hupps, ich bin schon in den Vierzigern?!

„Du bist noch jung und hast dein Leben noch vor dir!“

Ah. Diese lustige Aussage ähnelt der Obrigen, wird aber umso schmerzhafter, je älter man wird.

„Auf jeden Topf passt ein Deckel!“

Stimmt sogar, hab ich gar nix gegen einzuwenden. Nur wo ist der Deckel?

„Sei froh, das du keine Freundin hast. Lieber keine Freundin als so ne dumme F*tze die einen nur verarscht“

Ach.  Woher willst du wissen, das alle so sind? Rein zufällig stehe ich leider auf nette, liebe Frauen und nicht auf „F*tzen die einen verarschen“. Und du würdest ebenfalls völlig freiwillig auf eine Partnerschaft verzichten, hmm? Können sich solche Leute auch nur im Entferntesten vorstellen, wie es ist absolut niemanden zu haben, nicht mal jemanden der einem auf die Nerven geht, ja absolut NIEMAND!? Können die das? Wohl eher nicht.

 

Es gibt noch mehr scheinheilige Sprüchlein, aber die ähneln den Aufgezählten stark, ich lass nun davon ab.

 

FAZIT:

Natürlich kann ich viel sagen, machen werde ich es nicht. Um mir nun selbst Feuer unter dem Arsch zu machen, habe ich mir eine Frist gesetzt: Das Alter von 25 Jahren. Das wären dann knappe drei Jahre. Für Aussenstehende klingt das nach viel, für jemanden der die Problematik kennt ist es wenig Zeit. Die ersten beiden Punkte könnte ich eventuell noch bis zu meinem 23 Geburtstag schaffen, die anderen Punkte sind schwieriger, wobei auch 3 noch irgendwie möglich ist, aber 4…

Warum ich mich entschlossen habe, dieses Projekt ins Leben zu rufen, auch wenn keiner mir helfen wird, es erfolgreich zu beenden, ich ganz alleine auf mich gestellt bin?

Ich war am Wochenende mit meiner Familie am Bodensee, in der Stadt Konstanz. Ich konnte die herrliche Landschaft, den See – das alles konnte ich überhaupt nicht genießen.

Denn: Wo ich hingesehe habe – Pärchen in meinem Alter, die zu allem Überfluss wahrscheinlich auch noch was Tolles studieren (Konstanz ist eine berühmte Uni-Stadt) Selbstmitleid hin oder her, aber da kommt man sich einfach vor wie ein Stückchen Dreck, wie etwas Defektes, wie ein abnormaler Fremdkörper.

Daher habe ich diesen Plan ausgearbeitet, bzw. arbeite immer noch an ihm. Wie es ausgehen wird ist noch nicht gewiß, das Leben kennt kein Happy End.

Eines Tages ist die Frist abgelaufen, die ich mir mit diesem Projekt gesetzt habe. Und dann bin ich gespannt, mit welchem Gesicht ich diesen Artikel hier, der dann 3 Jahre alt ist, lesen werde.

Verfasst von: Alexander | August 8, 2009

Zeugenvergraulprogramm

ERWACHET!

Samstags sind sie besonders aktiv. Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe! Drei mal hintereinander REICHT einfach. Wat hab ich mir erschreckt! Da können sie noch so nette Omas/Opis schicken.

Was zu viel ist, ist zu viel!

Soll ich den Mittermaier (Erbsensuppe) machen? Ja komm, ich mach den Mittermaier! Das wollt ihr doch, oder?

Haben nur für 44.000 Personen Platz im Himmel und wollen dennoch die ganze Welt missionieren. Nicht mit mir!

ERWACHET! ja zum Teufel aber auch…

Verfasst von: Alexander | Juni 26, 2009

Netherland Tomb

Ruth Drexel ist tot, Heidi Klum  lebt. (hinkender Vergleich)

Derick ist tot, Lensen und seine Partner leben.

Ich werde erleben, wie Harald Schmidt das Zeitliche segnet und an seiner statt Mario Barth und Pocher zu Latenightgrößen werden.

Gerd Schröder ist weg und ein sogenannter Steinmeier will Kanzler werden.

Gestern hab ich schon wieder verzweifelt Yes -Tortys im Supermarkt gesucht, bis die Kassiererin mich 30 Minuten nach Ladenschluss mit einem Besen verdroschen und hinfortgescheucht hat.

Das Alte stirbt aus und wird durch neuen Murks ersetzt.

Verfasst von: Alexander | Juni 13, 2009

Mein neuestes Trauma.

Schrecklicher als alle Alten zusammen. In Ermangelung anderer abendlicher Aktivitäten habe ich mir gestern tatsächlich den Film „Super Mario Bros“ angeschaut.

Ich bereue jede Millisekunde.

Der  Film war mir ein Begriff, ich wusste noch wie das Micky Maus Magazin diesen Film in den Himmel gelobt hat.

Ich dachte damals schon als Kind: Was zum Teufel ist DAS denn?! Und dabei kannte ich nur Screenshots aus besagtem Micky Maus - Heftchen, das Franchise kannte ich nur aus Super Mario World und Mario Kart, meinen ersten Spielen überhaupt.

Und dennoch, ich wusste genug über das Universum des bunten Klempners, um zu wissen, dass die Regiseure NICHTS darüber wussten.

Welch Glück, dass ich damals nicht ins Kino konnte (erst ab 12  freigegeben) sonst wäre der Rest Kindheit der mir noch blieb wahrscheinlich ganz den Bach runter gegangen und ich wäre heute ein wahnsinniger Massenmörder, der in einer Albhöhle haust…

Über die Jahre hab ich den Film vergessen oder verdrängt; mit Anbruch meines persöhnlichen Internet-Zeitalters (erst 3 Jahre her) habe ich dann wieder von ihm gelesen, vernichtende Kommentare.

Es gab die Versuchung, ihn mir bei Youtube anzusehen.Aber ich wollte nicht. Ja, ich wollte nicht. Genauso wenig, wie ängstliche Menschen nachts eine Abkürzung über den Friedhof nehmen, genauso wenig wie das Schwein zum Metzger geführt werden möchte.

Und nun ist es gestern also doch passiert.

Würde ich so bloggen, wie ich früher gebloggt habe - mich auskotzen würde ich, in üble Fäkalsprache verfallen, rumschreien, etc.

Aber ich mache es nicht. Warum? Ich bin noch zu schockiert.

Zu schockiert von diesem cineastischen Albtraum. Wenn man mir die Wahl lassen würde zwischen einem realen Horror-Video ala „The Ring“, welches mich nach einiger Zeit um die Ecke bringt und diesem Film, ich würde das Fluchvideo wählen. Ohne zu zögern.

In diesen unheiligen Stunden, in denen ich diesen Post verfasse, lege ich eine Schweigestunde ein. Ich rufe sämtliche Menschen, die diesem Film je ausgesetzt waren, dazu auf mitzumachen.

Auf dass so etwas nie wieder geschehen möge…

Verfasst von: Alexander | Juni 9, 2009

Mit Verlaub, ihr seid Arschlöcher.

Herr Stiller, vielleicht gehöre ich nicht zu ihrem Publikum. Vielleicht bin ich zu ungebildet, zu beschränkt oder zu humorlos für ihre Witze.

Vielleicht werde ich nie im Stande sein, die Pointe dieser Aktion zu entdecken.

Aber ich finde sie beschissen. Ihre Filme sind scheiße und unlustig, sie sind scheiße, ihre Bonzen – Freunde sind scheiße. Ich glaube, ich kann sie nicht leiden.

Dass sie nun behaupten, Cholesterin sei „hochgefährlich“, ist ebenfalls ziemlich scheiße.

Erstens ist das wissenschaftlich gesehen totaler Humbug.

Zweitens gibt es dringlichere Probleme auf der Welt.

Und drittens hätte von dem Ei, dass sie hier brutal zerquetscht haben, von diesem wertvollen Lebensmittel welches sie hier aus Spaß verschwenden, ja davon hätte ein hungerndes Negerkind in Afrika einen ganzen Tag leben können.

Aber sowas ist ihnen nicht bewusst. Sie leben schliesslich in einer gewaltigen Villa und haben sich nach den Awards schliesslich erst mal mit Kaviar vollgestopft.

Darum plädiere ich an alle Unruhestifter wie ich gerne einer wäre, neureiche Stars, Politiker und andere Widerlinge nicht mit Eiern zu bewerfen. Sondern mit – ich verwende dieses Wort heute überdurchschnittlich oft – mit der eigenen Scheiße.

Schöne Grüße aus dem Hühnerstall.

 

Herr Minilla, vielleicht mögen sie keine reale Person sein. Vielleicht sind sie nur ein Mensch in einem lächerlichen Gummikostüm. Aber auch sie sind Scheiße.

Man behauptet sie wären der Sohn des Godzilla. Dabei sehen sie aus, als wäre das Krümelmonster stockbesoffen von einem verschimmelten Molch vergewaltigt worden und hätte einige Monate später abgetrieben.

Ihre Filme sind scheiße und unlustig. Sie sind Scheiße.

Ich dachte ihre Tage wären gezählt, was habe ich mich gefreut. Dann sehe ich sie im neuesten Godzilla – Film. Wieso?

Inzwischen gab es ein neueres, nicht – scheißiges Modell eines Godzilla – Sprösslings:

Vergleichen sie es mal mit sich, sie Schmunzelmonster.

Sind sie etwa so scheiße, haben sie so einen Hass auf die Welt, sich selber und diejenigen die nicht scheiße sind, dass sie Leute mit besserer Eignung für ihre Nische sofort weghetzen müssen, um den Zuschauern den Film zu versauen?

Sie sind so scheiße, ja ich verachte sie so sehr, gegen sie wirken der amerikanische Plagiats- Godzilla und sogar die hässliche Cloverfield- Kanalratte schon wie richtig gut gemachte Filmmonster.

Gehen sie zu Ben Stiller, nehmen sie sich ein Zimmer und schmieren sie sich gegenseitig mit Eiern ein. Das wäre überhaupt nicht scheiße, sondern ein Fall für die BILD.

Verfasst von: Alexander | Juni 8, 2009

Die Gedanken sind frei oder: Diebisch wie ein Kramurx

Ach herrje. Die Kinder heutzutage. Keinerlei gute Manieren mehr.

Gedanken sind ein wertvolles Gut, aber dennoch ist es erstrebenswert, sie mit anderen zu teilen.

Nicht erstrebenswert ist es hingegen, die Gedanken anderer schamlos als seine auszugeben um die Lorbeeren einzuheimsen.

Mir ist dass im echten Leben  nicht zum ersten Mal passiert, aber nun hatte ich im Internet „mein erstes Mal“.

Vielleicht erinnert man sich noch an meine Liste mit den realen Vorbildern/Inspirationen der überaus populären Pokemon, welche ich hier vor langer Zeit gepostet habe.

Hier habe ich sie nun wieder gefunden: http://pokemongames.phpbb8.de/post2092.html

Nahezu wortwörtlich kopiert.

Auf der einen Seite fühle ich mich geehrt. Auf der anderen bin ich irgendwie auch sauer (nicht viel, aber in Anbetracht mangelnder Themen ist es mir doch einen Blogeintrag wert)

Wieso? Als Quelle wird die Seite „pokemonexperte.de“ angegeben. Und von dort stammt die Liste eben nicht.

Ursprünglich, vor der Veröffentlich in den hallsofdoom (damals noch „blogboredomunlimited“) habe ich die Liste bei „pokefans.de“ ( Sehr gute Seite; zwar ist der Doof- Kiddie und Fanboygehalt erwartungsgemäß hoch – am besten ignorieren - aber man findet auch viele volljährige Fans dort und für Infos/Diskussionen im Bereich Pokemon/Nintendo eine der besten  Fansites Deutschlands schlechthin) verfasst und veröffentlich.

Ich habe daher keine Ahnung, wo mein diebischer Freund sich nun bedient hat.

Im Grunde ist es nur eine blöde Liste. Aber es geht mir ums Prinzip.

Hätte er als Quelle entweder dieses Blog oder Pokefans.de angeben und das Ganze auch verlinkt, wäre mir die Geschichte ziemlich wurscht.

Aber dass man so hinterlistig auch noch ausgerechnet den Erzrivalen von Pokefans als Quelle angibt, nur damit ja keiner auf die falsche Spur kommt, sowas finde ich schon dreist, nur um irgendwelche Leute auf einer schnell zusammengeschusterten Fanpage zu beindrucken.

Daher werde ich nun sowohl hier auf meinem WordPress-Blog als auch in sämtlichen anderen Seiten, auf denen ich Kreatives von mir gebe ein fettes „Copyright“ unter jeden noch so dämlichen Artikel knallen.

Einen schönen Tag noch.

Verfasst von: Alexander | Juni 8, 2009

Was nu´ ?

Eines zur Sicherheit: Meine Angst vor einer bösartigen Entartung der Knochenwucherung an meinem Schulterblatt ist unbegründet.

Es ist eine Zyste/Einblutung, wie ich gehofft habe. In gewaltigen Dimensionen, 21,3 cm lang, 5,6 cm dick und 7,1 cm breit.

Nicht angenehm, sowas im Rücken zu haben, aber eigentlich hat es mich die letzten Monate überhaupt nicht gestört.

Erst jetzt, wenn man weiss, dass dort ETWAs ist, bemerke ich das Ding und habe bei jeder falschen Bewegung die Sorge, dass die Blase platzt und sich ihr gesamter Inhalt im Körper verteilt ( unbegründet; das Epithelgewebe aus dem die Wände der Zyste besteht ist afaik sehr stabil)

Man geht nun so vor, dass man während der OP die Blase erst mal punktiert  (man „legt sie trocken“) wenn dies erledigt ist wird die leere schlaffe Zyste entfernt und man rückt der Wurzel allen Übels, der Exostose, zu leibe.

Die blumenkohlartige Knochenwucherung wird dabei mit einer Art Meissel von ihrer Unterlage gehämmert und das entstehende Loch mit einer Art „Knochenwachs“ ausgefüllt.

Komplikationen könnten auftreten. Einerseits verläuft in der Gegend ein wichtiger Nerv, wird dieser durchschnibbelt funktioniert die Hand zwar noch aber sie ist taub, und andererseits könnte die Götter in Weiß ausversehen ein wichtiges Gekröse unterhalb der Rippen anpiksen, was zur Folge hat dass die Lunge einschrumpelt (kein Unterdruck mehr) und ich eine sehr lange Zeit mit einem schmerzhaften Schlauch im Brustkorb und einem Attemautomat auf dem Rücken durch die Gegen latschen muss, welcher der Lunge wieder Form gibt.

„Die Chancen hierfür stehen jedoch so hoch, wie wenn jetzt auf der Heimfahrt ihr Auto gegen einen Baum knallt“ so die Ärtzin.

Da ich kein Auto habe bin ich deshalb optimistisch dass alles glatt läuft, zum Glück verfüge ich über eine sehr gute Wundheilung, in spätestens einem Jahr merk ich davon nix mehr.

Auch erfreulich ist die Tatsache, dass man mich meiner im Olgahospital annimmt, auch wenn es eigentlich ein Kinderkrankenhaus ist.

Denn erstens habe ich in Sachen Exostosenentfernung dort gute Erfahrungen gemacht, und zweitens hatte ich Angst, dass man mich in das berüchtigte Katharinenhospital schickt – das sind sadistische Metzger, ausserdem sind dort mutierte, resistente Stämme von Staphylococcus areus die dominante Lebensform, und das Schlimmste: Mein hypochondrischer Vater ist dort regelmäßig! Dort hat er auch seine Geliebte kennen gelernt.

Man stelle sich nur mal vor: Man wacht aus der Narkose auf, schaut sich um, und das erste Gesicht in welches man blickt ist in das derjenigen Person, die einem das Leben versaut hat.

Begründung des Doktors: „Wir sortieren die Patienten neuerdings alphabetisch nach Nachnamen, da sie beide den Gleichen haben, dachten wir, stekcne wir sie mal ins selbe Zimmerchen!“

Zuzutrauen wäre es diesen perversen Erben Mengeles dort, wirklich, dass sind Fleischer und der Laden ist ein Hostel …

Entfernt wird der kleine Schnuckel leider erst im September, vorher war nix frei, aber ich werde es wohl überleben, und dies ist die Hauptsache.

 

Ratlosigkeit hingegen herrscht immer noch bei meiner „Karriere“. Heute hab ich mich nun endlich endgültig exmatrikuliert und schaue nun auf zwei gescheiterte Studienversuche – es gibt schönere Momente.

Ich finde einfach nichts, funke alle möglichen Institute an, durchforste das Netz – nichts.

Zum aus der Haut fahren. Nun hab ich beschlossen, mal wieder irgend einen Mini-Job anzunehmen, zumindest bis zum Schlachtfest im September, Geld wächst eben nicht auf Bäumen.

Verfasst von: Alexander | Mai 26, 2009

Ich guck in die Röhre

Wer oft auf seinem Blog dumme Witzchen macht, von wegen er sei Invalid etc. (auch wenn 1 April war) wird eines Tages vom Leben wirklich bestraft.

Am 14 April ist mir und meiner Familie während eines Ausfluges etwas Seltsames an meiner rechten Schulter aufgefallen. Die gesamte Schulter an sich  war eigentlich schon immer recht komisch, als ob mir da gleich eine zusätzliche Gliedmaße rauswächst.

Doch zusätzlich war das Ganze nun noch verdickt, beim draufdrücken gab das Ganze nach, sprich eine recht wabbelige, gallertige Konsistenz, härter als Körperfett aber weicher als Muskeln.

Einen Termin beim Olga- Krankenhaus in Stuttgart habe ich erst gestern bekommen.

Der Doc sah sich das Ganze mal an, ich wurde zum Röntgen geschickt. Nichts erkennbar. Die Schulter wurde abgetastet, und folgende Diagnosen wären seiner Meinung nach möglich:

-Die sogenannte multiple Exostose (gutartige Knochenwucherungen, erblich, noch ein Geschenk meines Vaters) an der Schulter (die für die schon immer unnatürliche Haltung verantwortlich ist) ist entartet, bösartig geworden, Krebs.

- da das blumenkohlartige (gutartige) Knochengeschwür zwischen Brustkorb und Schulterblatt liegt, scheuert und somit stört hat sich eine sogenannte „Zyste (Cyste) “ gebildet, eine Gewebekapsel, die mit Wasser, Schleim, Eiter und anderen appetitlichen Substanzen gefüllt ist. Muss man zwar rausnehmen  und wird auch weh tun, aber gestorben ist daran noch keiner.

Um klarzustellen, was wir hier vor uns haben wurde ich zum Ultraschall geschickt.

Die Wartezeit dazwischen war schrecklich. An Ostern verstarb der Cousin meiner Mutter an Krebs, mit nur 40 Jahren. Dazu noch die allgegenwärtigen BLÖD - Zeitungen im Wartezimmer, auf denen sie sich am Krebstod von Barbara Rudnik aufgeilen – da macht man sich so seine Gedanken.

Da versinkt man natürlich in einem Meer voller Gefühle. Krebs ist mittlerweile eine Volkskrankheit, keiner ist sicher. Aber warum ich? Habe ich jemals jemandem etwas angetan? Jemals jemanden bedroht, hintergangen oder bestohlen? Bin ich nicht noch viel zu jung?  Ich trinke keinen Alkohol, esse kein Fleisch, rauche nicht, warum werde ich dann mit Tumoren bestraft? Warum ausgerechnet ich?

Nach der Ultraschall – Untersuchung war sich die Ärtzin zu 90% sicher, dass es sich nur um eine Zyste handelt.

Natürlich beruhigt man sich, aber es bleiben noch die anderen 10 %.

Die endgültige Klarheit wird morgen ans Licht gebracht, man steckt mich dann in den Kernspintomograph und erforscht mein Inneres.

2 Stunden werde ich dann bauchlings in der Röhre liegen, worüber ich jetzt schon sehr fröhlich bin (Ironie).

Aber im Grunde ist es mir egal. Die Hauptsache ist, dass es hoffentlich kein Krebs ist, sondern nur ein solcher Schleimbeutel. Und es ist mir auch egal, ob sie mich dann auf dem OP  auseinanderrupfen werden, Hauptsache ich überlebe, auch wenn es mich ehrlich gesagt ziemlich ankotzt, wieder ins Krankenhaus zu müssen, denn ich hasse Krankenhäuser leidenschaftlich.

Und ausserdem ist dann dieser „Schönheitsfehler“ Geschichte, ich geh mal davon aus, dass sie die Exostose gleich mitrausnehmen werden, schliesslich ist es die Quelle allen Übels.

Aber im Grunde tut eine Solche „Lektion“ gut. Sie zeigt einem, wie wertvoll das Leben ist. Ich zweifelte/zweifle oft am Leben.

Aber vielleicht wird danach alles gut, wenn das Ding endlich weg ist?

Ich sitze im Krankenzimmer und sehe Dutzende Eltern mit ihren süßen Kindern. Vielleicht doch eines Tages eine Familie gründen? Aber mit wem? Und was, wenn ich so wie mein Vater werde ? Und die Krankheit werden sie auf jeden Fall bekommen, denn das zuständige Genom ist dominant.

Für seine Gene kann mein Vater nicht einmal was – ich will ihn nicht in Schutz nehmen – es ist gut, dass er weg ist. Aber er selber hat daran als Kind schon gelitten. Für sein Erbgut kann niemand etwas.

Und dennoch lastet seine Erbmasse wie ein Fluch über meiner Familie.

 

Ich habe darauf keinen Einfluss. Ich will hier mein Schicksal gewiß nicht an die große Glocke hängen und anfangen rummzujammern. Irgendwann muss jeder gehen, verhindern kann man es nicht. Aber seine Gedanken teilen dürfen, und sei es nur mit Leuten aus dem Internet, dass wird man ja wohl dürfen.

Verfasst von: Alexander | Mai 5, 2009

EYYYYYYYYYYY

Sieht man heutzutage viel zu selten.

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