Verfasst von: Alexander | Juni 26, 2009

Netherland Tomb

Ruth Drexel ist tot, Heidi Klum  lebt. (hinkender Vergleich)

Derick ist tot, Lensen und seine Partner leben.

Ich werde erleben, wie Harald Schmidt das Zeitliche segnet und an seiner statt Mario Barth und Pocher zu Latenightgrößen werden.

Gerd Schröder ist weg und ein sogenannter Steinmeier will Kanzler werden.

Gestern hab ich schon wieder verzweifelt Yes -Tortys im Supermarkt gesucht, bis die Kassiererin mich 30 Minuten nach Ladenschluss mit einem Besen verdroschen und hinfortgescheucht hat.

Das Alte stirbt aus und wird durch neuen Murks ersetzt.

Verfasst von: Alexander | Juni 13, 2009

Mein neuestes Trauma.

Schrecklicher als alle Alten zusammen. In Ermangelung anderer abendlicher Aktivitäten habe ich mir gestern tatsächlich den Film “Super Mario Bros” angeschaut.

Ich bereue jede Millisekunde.

Der  Film war mir ein Begriff, ich wusste noch wie das Micky Maus Magazin diesen Film in den Himmel gelobt hat.

Ich dachte damals schon als Kind: Was zum Teufel ist DAS denn?! Und dabei kannte ich nur Screenshots aus besagtem Micky Maus - Heftchen, das Franchise kannte ich nur aus Super Mario World und Mario Kart, meinen ersten Spielen überhaupt.

Und dennoch, ich wusste genug über das Universum des bunten Klempners, um zu wissen, dass die Regiseure NICHTS darüber wussten.

Welch Glück, dass ich damals nicht ins Kino konnte (erst ab 12  freigegeben) sonst wäre der Rest Kindheit der mir noch blieb wahrscheinlich ganz den Bach runter gegangen und ich wäre heute ein wahnsinniger Massenmörder, der in einer Albhöhle haust…

Über die Jahre hab ich den Film vergessen oder verdrängt; mit Anbruch meines persöhnlichen Internet-Zeitalters (erst 3 Jahre her) habe ich dann wieder von ihm gelesen, vernichtende Kommentare.

Es gab die Versuchung, ihn mir bei Youtube anzusehen.Aber ich wollte nicht. Ja, ich wollte nicht. Genauso wenig, wie ängstliche Menschen nachts eine Abkürzung über den Friedhof nehmen, genauso wenig wie das Schwein zum Metzger geführt werden möchte.

Und nun ist es gestern also doch passiert.

Würde ich so bloggen, wie ich früher gebloggt habe - mich auskotzen würde ich, in üble Fäkalsprache verfallen, rumschreien, etc.

Aber ich mache es nicht. Warum? Ich bin noch zu schockiert.

Zu schockiert von diesem cineastischen Albtraum. Wenn man mir die Wahl lassen würde zwischen einem realen Horror-Video ala “The Ring”, welches mich nach einiger Zeit um die Ecke bringt und diesem Film, ich würde das Fluchvideo wählen. Ohne zu zögern.

In diesen unheiligen Stunden, in denen ich diesen Post verfasse, lege ich eine Schweigestunde ein. Ich rufe sämtliche Menschen, die diesem Film je ausgesetzt waren, dazu auf mitzumachen.

Auf dass so etwas nie wieder geschehen möge…

Verfasst von: Alexander | Juni 9, 2009

Mit Verlaub, ihr seid Arschlöcher.

Herr Stiller, vielleicht gehöre ich nicht zu ihrem Publikum. Vielleicht bin ich zu ungebildet, zu beschränkt oder zu humorlos für ihre Witze.

Vielleicht werde ich nie im Stande sein, die Pointe dieser Aktion zu entdecken.

Aber ich finde sie beschissen. Ihre Filme sind scheiße und unlustig, sie sind scheiße, ihre Bonzen – Freunde sind scheiße. Ich glaube, ich kann sie nicht leiden.

Dass sie nun behaupten, Cholesterin sei “hochgefährlich”, ist ebenfalls ziemlich scheiße.

Erstens ist das wissenschaftlich gesehen totaler Humbug.

Zweitens gibt es dringlichere Probleme auf der Welt.

Und drittens hätte von dem Ei, dass sie hier brutal zerquetscht haben, von diesem wertvollen Lebensmittel welches sie hier aus Spaß verschwenden, ja davon hätte ein hungerndes Negerkind in Afrika einen ganzen Tag leben können.

Aber sowas ist ihnen nicht bewusst. Sie leben schliesslich in einer gewaltigen Villa und haben sich nach den Awards schliesslich erst mal mit Kaviar vollgestopft.

Darum plädiere ich an alle Unruhestifter wie ich gerne einer wäre, neureiche Stars, Politiker und andere Widerlinge nicht mit Eiern zu bewerfen. Sondern mit – ich verwende dieses Wort heute überdurchschnittlich oft – mit der eigenen Scheiße.

Schöne Grüße aus dem Hühnerstall.

 

Herr Minilla, vielleicht mögen sie keine reale Person sein. Vielleicht sind sie nur ein Mensch in einem lächerlichen Gummikostüm. Aber auch sie sind Scheiße.

Man behauptet sie wären der Sohn des Godzilla. Dabei sehen sie aus, als wäre das Krümelmonster stockbesoffen von einem verschimmelten Molch vergewaltigt worden und hätte einige Monate später abgetrieben.

Ihre Filme sind scheiße und unlustig. Sie sind Scheiße.

Ich dachte ihre Tage wären gezählt, was habe ich mich gefreut. Dann sehe ich sie im neuesten Godzilla – Film. Wieso?

Inzwischen gab es ein neueres, nicht – scheißiges Modell eines Godzilla – Sprösslings:

Vergleichen sie es mal mit sich, sie Schmunzelmonster.

Sind sie etwa so scheiße, haben sie so einen Hass auf die Welt, sich selber und diejenigen die nicht scheiße sind, dass sie Leute mit besserer Eignung für ihre Nische sofort weghetzen müssen, um den Zuschauern den Film zu versauen?

Sie sind so scheiße, ja ich verachte sie so sehr, gegen sie wirken der amerikanische Plagiats- Godzilla und sogar die hässliche Cloverfield- Kanalratte schon wie richtig gut gemachte Filmmonster.

Gehen sie zu Ben Stiller, nehmen sie sich ein Zimmer und schmieren sie sich gegenseitig mit Eiern ein. Das wäre überhaupt nicht scheiße, sondern ein Fall für die BILD.

Verfasst von: Alexander | Juni 8, 2009

Die Gedanken sind frei oder: Diebisch wie ein Kramurx

Ach herrje. Die Kinder heutzutage. Keinerlei gute Manieren mehr.

Gedanken sind ein wertvolles Gut, aber dennoch ist es erstrebenswert, sie mit anderen zu teilen.

Nicht erstrebenswert ist es hingegen, die Gedanken anderer schamlos als seine auszugeben um die Lorbeeren einzuheimsen.

Mir ist dass im echten Leben  nicht zum ersten Mal passiert, aber nun hatte ich im Internet “mein erstes Mal”.

Vielleicht erinnert man sich noch an meine Liste mit den realen Vorbildern/Inspirationen der überaus populären Pokemon, welche ich hier vor langer Zeit gepostet habe.

Hier habe ich sie nun wieder gefunden: http://pokemongames.phpbb8.de/post2092.html

Nahezu wortwörtlich kopiert.

Auf der einen Seite fühle ich mich geehrt. Auf der anderen bin ich irgendwie auch sauer (nicht viel, aber in Anbetracht mangelnder Themen ist es mir doch einen Blogeintrag wert)

Wieso? Als Quelle wird die Seite “pokemonexperte.de” angegeben. Und von dort stammt die Liste eben nicht.

Ursprünglich, vor der Veröffentlich in den hallsofdoom (damals noch “blogboredomunlimited”) habe ich die Liste bei “pokefans.de” ( Sehr gute Seite; zwar ist der Doof- Kiddie und Fanboygehalt erwartungsgemäß hoch – am besten ignorieren - aber man findet auch viele volljährige Fans dort und für Infos/Diskussionen im Bereich Pokemon/Nintendo eine der besten  Fansites Deutschlands schlechthin) verfasst und veröffentlich.

Ich habe daher keine Ahnung, wo mein diebischer Freund sich nun bedient hat.

Im Grunde ist es nur eine blöde Liste. Aber es geht mir ums Prinzip.

Hätte er als Quelle entweder dieses Blog oder Pokefans.de angeben und das Ganze auch verlinkt, wäre mir die Geschichte ziemlich wurscht.

Aber dass man so hinterlistig auch noch ausgerechnet den Erzrivalen von Pokefans als Quelle angibt, nur damit ja keiner auf die falsche Spur kommt, sowas finde ich schon dreist, nur um irgendwelche Leute auf einer schnell zusammengeschusterten Fanpage zu beindrucken.

Daher werde ich nun sowohl hier auf meinem WordPress-Blog als auch in sämtlichen anderen Seiten, auf denen ich Kreatives von mir gebe ein fettes “Copyright” unter jeden noch so dämlichen Artikel knallen.

Einen schönen Tag noch.

Verfasst von: Alexander | Juni 8, 2009

Was nu´ ?

Eines zur Sicherheit: Meine Angst vor einer bösartigen Entartung der Knochenwucherung an meinem Schulterblatt ist unbegründet.

Es ist eine Zyste/Einblutung, wie ich gehofft habe. In gewaltigen Dimensionen, 21,3 cm lang, 5,6 cm dick und 7,1 cm breit.

Nicht angenehm, sowas im Rücken zu haben, aber eigentlich hat es mich die letzten Monate überhaupt nicht gestört.

Erst jetzt, wenn man weiss, dass dort ETWAs ist, bemerke ich das Ding und habe bei jeder falschen Bewegung die Sorge, dass die Blase platzt und sich ihr gesamter Inhalt im Körper verteilt ( unbegründet; das Epithelgewebe aus dem die Wände der Zyste besteht ist afaik sehr stabil)

Man geht nun so vor, dass man während der OP die Blase erst mal punktiert  (man “legt sie trocken”) wenn dies erledigt ist wird die leere schlaffe Zyste entfernt und man rückt der Wurzel allen Übels, der Exostose, zu leibe.

Die blumenkohlartige Knochenwucherung wird dabei mit einer Art Meissel von ihrer Unterlage gehämmert und das entstehende Loch mit einer Art “Knochenwachs” ausgefüllt.

Komplikationen könnten auftreten. Einerseits verläuft in der Gegend ein wichtiger Nerv, wird dieser durchschnibbelt funktioniert die Hand zwar noch aber sie ist taub, und andererseits könnte die Götter in Weiß ausversehen ein wichtiges Gekröse unterhalb der Rippen anpiksen, was zur Folge hat dass die Lunge einschrumpelt (kein Unterdruck mehr) und ich eine sehr lange Zeit mit einem schmerzhaften Schlauch im Brustkorb und einem Attemautomat auf dem Rücken durch die Gegen latschen muss, welcher der Lunge wieder Form gibt.

“Die Chancen hierfür stehen jedoch so hoch, wie wenn jetzt auf der Heimfahrt ihr Auto gegen einen Baum knallt” so die Ärtzin.

Da ich kein Auto habe bin ich deshalb optimistisch dass alles glatt läuft, zum Glück verfüge ich über eine sehr gute Wundheilung, in spätestens einem Jahr merk ich davon nix mehr.

Auch erfreulich ist die Tatsache, dass man mich meiner im Olgahospital annimmt, auch wenn es eigentlich ein Kinderkrankenhaus ist.

Denn erstens habe ich in Sachen Exostosenentfernung dort gute Erfahrungen gemacht, und zweitens hatte ich Angst, dass man mich in das berüchtigte Katharinenhospital schickt – das sind sadistische Metzger, ausserdem sind dort mutierte, resistente Stämme von Staphylococcus areus die dominante Lebensform, und das Schlimmste: Mein hypochondrischer Vater ist dort regelmäßig! Dort hat er auch seine Geliebte kennen gelernt.

Man stelle sich nur mal vor: Man wacht aus der Narkose auf, schaut sich um, und das erste Gesicht in welches man blickt ist in das derjenigen Person, die einem das Leben versaut hat.

Begründung des Doktors: “Wir sortieren die Patienten neuerdings alphabetisch nach Nachnamen, da sie beide den Gleichen haben, dachten wir, stekcne wir sie mal ins selbe Zimmerchen!”

Zuzutrauen wäre es diesen perversen Erben Mengeles dort, wirklich, dass sind Fleischer und der Laden ist ein Hostel …

Entfernt wird der kleine Schnuckel leider erst im September, vorher war nix frei, aber ich werde es wohl überleben, und dies ist die Hauptsache.

 

Ratlosigkeit hingegen herrscht immer noch bei meiner “Karriere”. Heute hab ich mich nun endlich endgültig exmatrikuliert und schaue nun auf zwei gescheiterte Studienversuche – es gibt schönere Momente.

Ich finde einfach nichts, funke alle möglichen Institute an, durchforste das Netz – nichts.

Zum aus der Haut fahren. Nun hab ich beschlossen, mal wieder irgend einen Mini-Job anzunehmen, zumindest bis zum Schlachtfest im September, Geld wächst eben nicht auf Bäumen.

Verfasst von: Alexander | Mai 26, 2009

Ich guck in die Röhre

Wer oft auf seinem Blog dumme Witzchen macht, von wegen er sei Invalid etc. (auch wenn 1 April war) wird eines Tages vom Leben wirklich bestraft.

Am 14 April ist mir und meiner Familie während eines Ausfluges etwas Seltsames an meiner rechten Schulter aufgefallen. Die gesamte Schulter an sich  war eigentlich schon immer recht komisch, als ob mir da gleich eine zusätzliche Gliedmaße rauswächst.

Doch zusätzlich war das Ganze nun noch verdickt, beim draufdrücken gab das Ganze nach, sprich eine recht wabbelige, gallertige Konsistenz, härter als Körperfett aber weicher als Muskeln.

Einen Termin beim Olga- Krankenhaus in Stuttgart habe ich erst gestern bekommen.

Der Doc sah sich das Ganze mal an, ich wurde zum Röntgen geschickt. Nichts erkennbar. Die Schulter wurde abgetastet, und folgende Diagnosen wären seiner Meinung nach möglich:

-Die sogenannte multiple Exostose (gutartige Knochenwucherungen, erblich, noch ein Geschenk meines Vaters) an der Schulter (die für die schon immer unnatürliche Haltung verantwortlich ist) ist entartet, bösartig geworden, Krebs.

- da das blumenkohlartige (gutartige) Knochengeschwür zwischen Brustkorb und Schulterblatt liegt, scheuert und somit stört hat sich eine sogenannte “Zyste (Cyste) ” gebildet, eine Gewebekapsel, die mit Wasser, Schleim, Eiter und anderen appetitlichen Substanzen gefüllt ist. Muss man zwar rausnehmen  und wird auch weh tun, aber gestorben ist daran noch keiner.

Um klarzustellen, was wir hier vor uns haben wurde ich zum Ultraschall geschickt.

Die Wartezeit dazwischen war schrecklich. An Ostern verstarb der Cousin meiner Mutter an Krebs, mit nur 40 Jahren. Dazu noch die allgegenwärtigen BLÖD - Zeitungen im Wartezimmer, auf denen sie sich am Krebstod von Barbara Rudnik aufgeilen – da macht man sich so seine Gedanken.

Da versinkt man natürlich in einem Meer voller Gefühle. Krebs ist mittlerweile eine Volkskrankheit, keiner ist sicher. Aber warum ich? Habe ich jemals jemandem etwas angetan? Jemals jemanden bedroht, hintergangen oder bestohlen? Bin ich nicht noch viel zu jung?  Ich trinke keinen Alkohol, esse kein Fleisch, rauche nicht, warum werde ich dann mit Tumoren bestraft? Warum ausgerechnet ich?

Nach der Ultraschall – Untersuchung war sich die Ärtzin zu 90% sicher, dass es sich nur um eine Zyste handelt.

Natürlich beruhigt man sich, aber es bleiben noch die anderen 10 %.

Die endgültige Klarheit wird morgen ans Licht gebracht, man steckt mich dann in den Kernspintomograph und erforscht mein Inneres.

2 Stunden werde ich dann bauchlings in der Röhre liegen, worüber ich jetzt schon sehr fröhlich bin (Ironie).

Aber im Grunde ist es mir egal. Die Hauptsache ist, dass es hoffentlich kein Krebs ist, sondern nur ein solcher Schleimbeutel. Und es ist mir auch egal, ob sie mich dann auf dem OP  auseinanderrupfen werden, Hauptsache ich überlebe, auch wenn es mich ehrlich gesagt ziemlich ankotzt, wieder ins Krankenhaus zu müssen, denn ich hasse Krankenhäuser leidenschaftlich.

Und ausserdem ist dann dieser “Schönheitsfehler” Geschichte, ich geh mal davon aus, dass sie die Exostose gleich mitrausnehmen werden, schliesslich ist es die Quelle allen Übels.

Aber im Grunde tut eine Solche “Lektion” gut. Sie zeigt einem, wie wertvoll das Leben ist. Ich zweifelte/zweifle oft am Leben.

Aber vielleicht wird danach alles gut, wenn das Ding endlich weg ist?

Ich sitze im Krankenzimmer und sehe Dutzende Eltern mit ihren süßen Kindern. Vielleicht doch eines Tages eine Familie gründen? Aber mit wem? Und was, wenn ich so wie mein Vater werde ? Und die Krankheit werden sie auf jeden Fall bekommen, denn das zuständige Genom ist dominant.

Für seine Gene kann mein Vater nicht einmal was – ich will ihn nicht in Schutz nehmen – es ist gut, dass er weg ist. Aber er selber hat daran als Kind schon gelitten. Für sein Erbgut kann niemand etwas.

Und dennoch lastet seine Erbmasse wie ein Fluch über meiner Familie.

 

Ich habe darauf keinen Einfluss. Ich will hier mein Schicksal gewiß nicht an die große Glocke hängen und anfangen rummzujammern. Irgendwann muss jeder gehen, verhindern kann man es nicht. Aber seine Gedanken teilen dürfen, und sei es nur mit Leuten aus dem Internet, dass wird man ja wohl dürfen.

Verfasst von: Alexander | Mai 5, 2009

EYYYYYYYYYYY

Sieht man heutzutage viel zu selten.

Verfasst von: Alexander | April 29, 2009

Wer zuletzt lacht …

Alle Leute schüttelten verwundert oder auch verärgert den Kopf, wenn ich Türen an öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen etc. mit einem beherzten Tritt öffnete oder die Türen von öffentlichen Toiletten nur mit einem selbstgebastelten Handschuh aus Klopapier berührte; besonders giftige Blicke wurden mir zugeworfen, wenn ich in Bus und Bahn die Antwort, ob der freie Platz neben mir noch frei sei, rigoros verneinte.

Nun werden mich einige verstehen.

Diese Frage muss man sich als eingefleischter Star Wars- Fan die Tage ernsthaft stellen.

Die Teile sind schrottreif.

Man erinnert sich: Damals, in Episode 1, hatten diese Dinger noch etwas Bedrohliches an sich, wie man sich eben Kampfdroiden vorstellt:

Befolgen jeden Befehl, mechanische ausdruckslose Stimme, starre Bewegungen und so weiter und so fort.

In Episode 2 (ja, der Film ist gut bis auf die entsetzlichen Liebesszenen, die stellenweise schlechte CGI und die Dialoge) war dies nicht anders – zwar gibt es diese beknackte Sprechrolle während der Schlacht im geonosianischen Kolloseum (”HILFE. MEINE BEINE BEWEGEN SICH NICHT RICHTIG; ICH BRAUCHE SCHMIERÖL”) – aber die Droiden sind dennoch als emotionslose Kampfmaschinen erkennbar.

Umso schockierender war Episode 3: Alleine die Stimme der Blechbüchsen hatte rein gar nichts Bedrohliches mehr. Minderwertige Soundkarten eingebaut? Wer weiss.

Und dieses blöde Getue, Beispiel: Obi Wan und Anakin auf der Brücke des Separatistenkreuzers, beide Grievous schutzlos ausgeliefert da unbewaffnet – die Droiden haben ihnen ihre Lichtschwerter abgenommen. Ein Droide übergibt Grievous die Waffen – und dann kommt es: Der Droide gibt ein schleimiges, überfreundliches, total dämliches “Gern geschehen” von sich als Grievous die Schwerter von ihm entgegennimmt.

Es kommt noch schlimmer, seie es das flappsige “Was´n das?” und das “Autsch, du spinnnst wohl!” als die B2 Superkampfdroiden R2 im Hangar inspizieren, oder das Gejammere der Droiden, wenn sie von einem Lichtschwert verschrottet werden.

Das ewige “ROGER ROGER” empfinde ich nicht als Störung, die Droiden bestätigen damit nur ihre Befehle, die sie entweder von ihren Kameraden über Funk oder von irgendwelchen KUS- Kommandanten bekommen, ebensowenig stört mich das “OH OH” beim aufblitzen eines Lichtschwertes, oder kurz gesagt das die Droiden überhaupt “Furcht” zeigen, denn es macht Sinn: Schmerzempfinden und Angst machen bei Droiden durchaus Sinn, erläutert wurde dies auch im Spielberg – Film “A.I – künstliche Intelligenz” : Es verhindert, dass sie sofort zerstört werden.

Sind zwar Massenprodukte (bis auf Droidekas und Superkampfdroiden, die sind kostspielig), aber es “läppert sich zamma” wie man auf schwäbisch so schön sagt.

Die Dämlichkeit der Episode 3 – Droiden ist vielleicht noch darauf zurückzuführen, dass Imperator Lucas den Film mit ihnen etwas aufheitern wollte – ist schliesslich der düsterste der gesamten Reihe, und auch die Gewalt kommt nicht zu kurz.

Einige Wochen vor Weihnachten 2008 wurde auf Pro 7 ”The Clone Wars” ausgestrahlt, eine Computeranimationsserie, angesiedelt in den Klonkriegen.

Der Pilotfilm dazu, der ungefähr Mitte August im Kino lief, hat mich schon kalt gelassen, ausserdem geh ich eh nie in Lichtspielhäuser, die Serie schaue ich mir aber seit der ersten Folge regelmäßig an.

Und: Hier überspannen die Verantwortlichen den Bogen in Sachen Blödheit wirklich.

Ich fang jetzt mal mit den Droiden an und arbeite mich langsam vor.

Hier wird die Droiden-Verblödung auf die Spitze getrieben. Fängt schon während der ersten Folge an, als sich zwei Droiden an Bord einer Fregatte wie zwei kleine Kinder streiten, wer besser schiessen kann. Unnötig. Und warum setzt eine Armee, bei der nahezu jede Einheit eine Maschine ist nicht automatische Geschütze ein, sondern mit Droiden “bemannte” Geschütze? Das macht wirtschaftlich keinerlei Sinn!

Es geht weiter in einer Tour, mit scherzenden, vor sich hin summenden, lachenden, flennenden, Befehle verweigernden – kurzum, mit verweichlichten, vermenschlichten Schrotthaufen, die wirklich kein bisschen bedrohlich wirken, nicht mal wenn sie echt wären.

Und sowas soll einen Krieg führen? Selbst wenn man bedenkt, dass beide Kriegsparteien nur Marionetten von Palpatine und Dooku sind und seit der ersten Schlacht schon klar ist wer gewinnen wird – der Krieg muss symmetrisch geführt werden. Sonst würde eigentlich jede Amöbe bemerken, dass hier zwei intrigante Sithlords miteinander Krieg spielen um die Galaxis zu entzweien.

 

Apropo Symmetrische Kriegsführung, bzw Kriegsführung allgemein: Hierauf wird bei “The Clone Wars” anscheinend gar kein Wert gelegt.

Epische Schlachten wie in den Filmen wird man vergeblich suchen, man sieht nie mehr als höchstens 10 Klone auf dem Schlachtfeld, gegen ein paar Droiden.

Ganz schlimm und vor allem strategisch völlig blödsinnig wird im All Krieg geführt: In einer Folge schickt die Republik zwei Venator – Sternenzerstörer, und eine Jägerstaffel los gegen fünf oder sechs Droidenfregatten und einen Lucrehulk- Kreuzer.

Noch beknackter ist die Schlacht selbst: Man startet wie gesagt eine einzige Jägerstaffel, der Rest bleibt im Hangar, doch noch schlimmer: Ein Venator bleibt im Hintergrund, macht gar nichts und lässt sich von Jägern in Stücke schiessen.

Irgendwann wird dann der Rückzug beschlossen, na so was.

Da es sich um eine Serie handelt, die an jüngeres Publikum gewidmet ist, gewinnen die Guten natürlich doch, und man beginnt mit der Bodenoffensive, bei der man nach der selben strunzdummen Strategie vorgeht: Man schickt drei Acclamator- Angriffschiffe zum Planeten runter, die nicht mal daran denken ihre zahlreichen Bordkanonen einzusetzen, einer der Dickpötte wird von einer vergleichweise winzigen Flak vom Himmel geholt, die anderen zwei setzen lediglich 2-3 Kanonenboote ab, die mit höchstens 10 Klonen beladen sind.

In der kommenden Folge wird es noch schlimmer (Spoiler sei Dank weiss ich Bescheid) – dort reichen 2 Klone und 2 Jedi, um die Hauptstadt eines ausgewachsenen Planeten zurückzuerobern. Geil, die wurden bestimmt von Chuck Norris ausgebildet.

Dann die Anakin-Schülerin: Auf welchem Mist ist die denn gewachsen? Was passiert mit ihr? Welchen Sinn hat ihre Existenz in Bezug zur Saga?

Neben Jar- Jar (der übrigens leider schon so einige Gastauftritte hatte) die schlimmste Star Wars – Figur aller Zeiten.

Nervig, nervig, und nochmals nervig. Entsetzlich. Ich hoffe, ihr stößt irgendwas zu (ich würde sie von Dooku köpfen lassen, würde sich gut mit Episode 3 vertragen, da Dooku dort von Anakin voller Hass und ohne zu zögern niedergestreckt wird, obwohl er wehrlos war)

Naja, symmetrische Kriegsführung, plappernde Droiden oder nervige Padawane hin oder her, die Serie richtet sich eben an Kinder/Jugendliche und ist daher nicht ganz ernst zu nehmen.

Natürlich, es ist Star Wars und alleine deshalb schau ich´s mir natürlich an wenn ich kann, obwohl ich Computeranimationsquatsch eigentlich verabscheue.

Aber man hätte den “Charme” der Klonkriege um einiges besser in einer derartigen Serie darstellen können, mit gewaltigen Raumschlachten und nicht mit lächerlichen Scharmützeln.

Der quasi – Vorgängerserie “Clone Wars”  ( ohne das “The” im Titel), die sich im Pseudo-Animestil hält, ist das wesentlich besser gelungen, man spürt dort gut die dunkle Atmosphäre des Krieges.

Verfasst von: Alexander | April 11, 2009

Random Shit am späten Abend

 1. Erstmal Folgendes:

PWNED ! Ein Glück dass die Klöpsin noch rausgefischt wurde, sonst  hätten die Bären sicherlich einen irreversiblen Cholesterinschock erlitten…

2.  Du User, der du nach “ich hasse Studenten ” gesucht hast: Ich hasse sie auch, mein Bruder im Geiste.

3.  Wäre gerade fast an einem dieser Rewe – Äpfel erstickt. Schmecken total unreif, diese Früchtchen, die Haut ist so dick wie Teichfolie – wer pflanzt solche degenerierten Sorten an?

4. Der Sommer kommt. Meine gestrige Ausbeute an totgeschlagenen/verbrannten Opfern:

- 2 vollgesogene Zecken

- 4 freilaufende Zecken

- 1 Stubenfliege

- 2 fette Fleischfliegen, stammen wahrscheinlich von den toten Ratten, die dank meines kulinarischen Banketts im Garten bestehend aus blauen Pulver draufgegangen sind. Oder vom Komposthaufen der Nachbarn ( letzteres wäre unappetitlicher)

- 3 Motten, wahrscheinlich Lebensmittelmotten.

5. Habe gestern (also am Samstag) einen dieser großen Sitz – Gymnastikbälle gefunden. Habe mit ihm Fußball gespielt, bis er kapituliert hat. Habe mir dann die aufgeplatzte leblose Hülle (erinnerte mich an den Apfel…) wie ein Cape auf den Rücken gelegt.

6. Die Themes auf wordpress gehen mir auf die Eier – nix für mich dabei. Ich wechsle die Themes mittlerweile häufiger als Boris Becker kleine Flittchen, keins gefällt mir. Will mein Eigenes entwerfen, gibts da keinen Editor?

Lustig, die letzten Tage.

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